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0 KommentareFazit der re:publica 2013: MACHEN!
13. May 2013

#rp13 “Die beste Show der Republik” ist vorbei. Zeit, die Konferenz zu verarbeiten. Die re:publica 2013 hat Geschichte geschrieben: 268 Stunden Programm in drei Tagen, etwa 5000 Teilnehmer mit 6800 Geräten im WLAN, 465 Referenten auf 7 Bühnen. Was für Zahlen!

Die Republica ist Pflichttermin und Riesenspaß zugleich. Hier meine Highlights.

Tag 1

Die maschinenlesbare Regierung – Eine kritische Analyse zur Gegenwart von Open Data und Open Government in Deutschland.

Session “Innovationsbeschleuniger gesucht! – Wie wär‘s mit Barrierefreiheit?” mit Tomas Caspers.

Für Nerds: Die Session “Comic Misunderstanding – A conversation mit Graham Linehan” gefiel mir ganz besonders. Sie wissen schon, die britische Sitcom The IT Crowd: die Techniker Moss und Roy sind Computerfreaks in einem sehr stereotypen Sinn. Roy beginnt jedes Kundentelefonat mit „Hallo, IT – Haben Sie es schon mit Aus- und Einschalten versucht?“

Session “Überraschungsvortrag II” mit Sascha Lobo war spitze. Die Botschaft des Vortrages: MACHEN! Lobo präsentierte auch sein neues Social-Media-Tool Reclaim.FM, mit dem wir unseren Content zurückholen können von gängigen Social-Media-Plattformen.

Tag 2

Inspirierende Session mit Catherine Barba: “10 Tipps wie unternehmerische Energie wächst”.

Dann gab es noch einen Höhepunkt, die übervolle Session “Das vernetzte Auto – wie verändert sich unsere Mobilität?” mit Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche.

“Reich werden mit dem Internet? So geht’s!” DMW-Themenabend während der re:publica im BASE_camp Berlin. Es wurden drei inspirierende Frauen vorgestellt, die erfolgreiche Unternehmen aufgebaut haben.

Tag 3

Erstes deutsches , Christian Kaufmann und Jürgen. Ein Meetup, also ein lockeres Treffen, rund um Süßigkeiten.

Session “Blogs und Bier? Das lob’ ich mir!

Visuelles Storytelling

Einen kleinen Beitrag zur visuellen Dokumentation der re:publica haben Doris Schuppe, Klaus Eck und Pia Kleine Wieskamp mit einer Blogparade geleistet, die auf Fotos und visuelles Storytelling setzt.

Fazit & Tipp

Vergangenes Jahr war es das Motto der #rp12 ACT!ON: Bloggt, was das Zeug hält! Bewegt etwas! Verändert etwas! Denkt quer!. Lobo brachte es dieses Jahr wieder auf den Punkt und kreierte in seiner Präsentation den Konferenz-Mem: MACHEN! Aber zugegeben: Vor allem habe ich viel Zeit mit persönlichen Gesprächen mit “Bekannten”, Bloggern verbracht und einfach neue Leute getroffen. Die Vielfalt nicht nur der Themen, sondern auch der Speaker und der Teilnehmer ist es, was die re:publica auszeichnet. Die re-publica ist, was sie ist:
 Ein Ereignis.

So schaut´s aus: “Wie viele Tage wir #rp14 machen, ist noch nicht fix. Aber diese Woche: 5.5.-9.5.2014!”, so Andreas Gebhard, Mitgründer der re:publica und seit 2012 Geschäftsführer der republica GmbH. Für die re-publica 2014 wünsche ich mir jedenfalls insgesamt mehr Zeit!

Sie haben die re:publica 2013 verpasst oder möchten Ihre Highlights nochmal in Ruhe nachlesen? Dann holen Sie sich den re:publica Reader oder den Sessionplan mit verlinkten YouTube-Videos!




0 Kommentarere:publica 2013 Motto IN/SIDE/OUT
15. April 2013

Schon zum siebten Mal öffnet die re:publica vom 6. bis 8. Mai 2013 in Berlin ihre Pforten. Die Veranstalter meinen, dass das diesjährige Motto der re:publica sechs Jahre lang darauf gewartet habe, endlich als solches verwendet zu werden. IN/SIDE/OUT war bereits der Grundgedanke der allerersten re:publica im Jahr 2007:  Raus aus dem Internet, rein in die reale Welt wollten die Mitgründer, Tanja und Johnny Haeusler, Markus Beckedahl und Andreas Gebhard die Blogger locken.

Seit mittlerweile sieben Jahren ist es das erklärte Ziel der re:publica, Vermittler zwischen Online – und Offlinewelt oder einfach: IN und OUT zu sein.

Steigender Erfolg und neuer Rekord

Vom Spreeblick Verlag sowie der Agentur newthinking communications organisiert, lockte die re:publica im vorigen Jahr mehr als 4000 Besucher an. 800 Early-Bird und Blogger-Tickets waren nur 45 Minuten nach Start des Ticketvorverkaufs für die re:publica 2013 ausverkauft. Ein ausgezeichneter Start  für das angepeilte Ziel der Veranstalter, in diesem Jahr über 5000 Tickets zu verkaufen. Zudem wird die re:pu blica 2013 so international wie noch nie.

Auch eine stetig wachsende Besucherzahl und die gut gewählte Mixtur der re:publica-Gäste gehen in Einklang mit der Integration sozialer Medien in das tägliche Leben. Die Vielfalt nicht nur der Themen, sondern auch der Gäste sind es, was die re:publica auszeichnet und sie zu dem gemacht hat, was sie ist: Ein Ereignis.

Interessante Speaker

Die ersten Speaker stehen fest und sind in Beta-Übersicht aufgeführt. Die re:publica wird übrigens wieder als Bildungsveranstaltung anerkannt. Allerdings bekommen die Organisatoren die Bestätigung erst, wenn das komplette Programm feststeht.

Bleiben Sie also auf dem Laufenden. Zum Abonnieren des re:publica-Newsletters bitte hier entlang:

“Vorfreude ist die schönste Freude!” Bis zum Klassentreffen im Mai in der STATION-Berlin in Berlin-Kreuzberg direkt am U-Bahnhof Gleisdreieck veranstaltet!




0 KommentareDie CeBIT 2013 Woche
05. March 2013

Die CeBIT – die weltweit wichtigste Veranstaltung der digitalen Wirtschaft – findet diese Woche vom 5. bis 9. März 2013 in Hannover statt. Das Ausstellungsprogramm bietet spannende Veranstaltungen. Die vier Plattformen CeBIT pro, CeBIT gov, CeBIT lab und CeBIT life geben eine schnelle Orientierung und führen Anbieter sowie Nachfrager zusammen. Auf der CeBIT trifft sich wieder das “Who is who” der Tech-Branche. In Keynotes, Talks und Panels werden aktuelle Trends und interessante Innovationen diskutiert. Die hochkarätigen Programmpunkte finden Sie in der Veranstaltungsübersicht.

Das CeBIT-Motto “Shareconomy”

Die “Shareconomy” revolutioniert unsere Wirtschaft und Gesellschaft: Mehr und mehr Menschen nutzen das Internet, um ihre persönlichen Erfahrungen, digitalen Inhalte und Dinge aller Art mit anderen zu teilen. Die Ökonomie des Teilens ist das Leitthema der diesjährigen Hightech-Messe. Laut einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM teilen 83% der Onliner digitale Inhalte im Internet. Der Psychologe Harald Welzer sieht im CeBIT-Motto der “Shareconomy” das Zukunftsmodell: Glücklich durch Teilen.

Die CeBIT-Trends 2013

Das Themenspektrum der CeBIT ist enorm. Die Trend-Themen greifen die aktuellen Megatrends der Branche auf.

Der CeBIT Livestream

Wenn Sie bei der Messe nicht vor Ort sein können, mit der CeBIT Webciety sind Sie online auch jeden Tag via Livestream dabei.

 




0 KommentareVine: iOS-Video-App von Twitter
08. February 2013

Twitter hat Anfang 2013 die neue App Vine veröffentlicht. Mit diesem Kurzvideodienst von Twitter können Nutzer sechs Sekunden Videoclips mit ihrem Smartphone aufnehmen und auf der Plattform teilen. Schon bei der Microblogging-Plattform Twitter sind die Postings auf 140 Zeichen begrenzt. Vine ist daran angelehnt und sozusagen Twitters Antwort auf die von Facebook aufgekaufte Fotocommunity Instagram.

Spiegel Online schreibt dazu: “Wackelbildchen im Internet feiern ein Comeback”. Denn seit den neunziger Jahren waren die sogenannten Animated GIFs fast verschwunden. Jetzt sieht man die Wackelbildchen wieder, zum Beispiel in Bedienungsanleitungen. Nun halten sekundenkurze Wackelvideos mit Tonaufnahmen in Social Media Einzug.

In einem Loop erklärt Blogger Sascha Lobo das soziale Netzwerk Vine ganz nachvollziehbar. Sein Fazit: “Leider sind sechs Sekunden viel zu…” (kurz = Anmerkung der Redaktion). “Wir glauben, dass Einschränkungen die Kreativität fördert, egal ob es ein 140-Zeichen-Tweet oder ein Sechs-Sekunden-Video ist”, schreibt Vine-Gründer Dom Hofmann im Firmenblog nach dem Launch.

Vine wurde allerdings schon für kurze Zeit – aufgrund von Szenen mit erotischen Anspielungen in den Kurzvideos – von Apple aus dem App Store geworfen. Diese Woche folgte schnell eine weitere Reaktion: Nun hat Vine mit seinem letzten Update in Version 1.0.5 die Altersfreigabe auf 17 Jahre erhöht.

Die kostenlose iOS-Video-App Vine ist weltweit für iPhone und iPod touch verfügbar:




0 KommentareSocial Media – sein oder nicht sein
26. November 2012

In Social Media sein oder nicht sein? Darf keine Frage mehr für deutsche Unternehmen sein. Das Thema hat sich im täglichen Privatleben etabliert. Seit etwa drei Jahren jagt ein neuer Nutzerrekord den nächsten. Neue Nutzungsformen verbreiten sich im Nu.

Die Potenziale werden bei Unternehmen nicht vollständig genutzt, dies geht aus der Kurzstudie: Bereit für Social Media von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers – PwC hervor. Fast 70 Prozent der 161 befragten Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz sind in sozialen Netzwerken aktiv.

Unklare Ziele für Social Media Aktivitäten

Etwa 60 Prozent der Unternehmen investieren seit mehr als einem Jahr für Social Media Aktivitäten. Von diesen verfügen jedoch nur 40 Prozent über eine ausformulierte und im Unternehmen kommunizierte Social-Media-Strategie. 12 Prozent der befragten Unternehmen haben über Sinn und Zweck ihrer Aktivitäten bislang kaum oder gar nicht nachgedacht. Die PwC-Studie zeigt: Konzerne haben die Wichtigkeit von Social Media erkannt.

Viele Firmen, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, sind aber noch nicht aktiv in Social Media. Muss man überhaupt Social Media machen? Wenn Unternehmen ihre Kunden erreichen wollen, natürlich ja. Dem Leitfaden Social Media vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. – BITKOM zufolge sind in Deutschland 74 Prozent der Internetnutzer mindestens in einem sozialen Netzwerk angemeldet. Jüngere Internetnutzer unter 30 Jahren führen die Statistik der Social Network Nutzer mit 92 Prozent deutlich an. Aber auch bei den 30- bis 49-Jährigen sind fast drei Viertel in den Netzwerken angemeldet. Bei den über 50-Jährigen ist es noch jeder Zweite. Interessanterweise sind laut Alexa: Top Sites in Germany unter den 20 meistbesuchten Internetseiten in Deutschland sieben Social Media Plattformen.

Laut BITKOM verbringen Internetnutzer in Deutschland die meiste Onlinezeit in sozialen Netzwerken. Sascha Lobo, Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und Markenkommunikation, schreibt dazu bereits vor über einem Jahr: Unignorierbar – die schiere Größe der sozialen Medien. So steht auch für Unternehmen fest: “Social Media ist so groß, dass man es nicht mehr ignorieren kann.”

Grosse Mängel beim Datenschutz

Ein klaren Jein gibt es bei rechtlichen Aspekten. Nur 45 Prozent der befragten Unternehmen kennen die aktuelle rechtliche Bewertung der Datenschutzbehörden zu sozialen Netzwerken. Sehr bedenklich: Jede vierte Firma hat bislang kaum über das Thema nachgedacht.

Nachholbedarf bei Mitarbeiterschulungen

Auch Schulungen von Mitarbeitern zum korrekten Umgang mit Social Media sind noch selten. Regelmäßige Trainings gibt es nur bei knapp 16 Prozent der Unternehmen. Über 55 Prozent der befragten Firmen haben bisher noch gar keine oder erste Überlegungen zu notwendigen Qualifikationen von Mitarbeitern in Sachen Social Media Aktivitäten.

Bei weiterem Interesse: PwC bietet ein kostenloses PDF-Dokument “Ziellosigkeit bringt Unternehmen um viele Früchte ihres Social-Media-Engagements” zum Herunterladen an.




0 KommentareInstagram für Unternehmen?
12. November 2012

“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte” ist ein Sprichwort und eine Metapher zugleich. Für den Mehrwert von Bildern gegenüber reinem Text gibt es laut Wikipedia bereits fast 100 Jahre Nachweise. Seit Anfang November 2012 führt Instagram – eine von Facebook aufgekaufte Foto-Community für Android und iPhone – schrittweise Webprofile mit Vanity-URLs ein. Also wird bald jeder, der möchte, via instagram.com/nutzername mit einem weiteren Profil im Internet abrufbar sein.

Beispielfotos Instagram Gregor Klar

Auf Instagram können Unternehmen, besonders kleine und mittelständische Firmen, Fotos stellen, um online ihre Positionierung und Reputation zu optimieren. Sie haben die Möglichkeit, sich authentisch mit ihren Mitarbeitern zu inszenieren. Beispielsweise ist bei Klar EDV unser Geschäftsführer Gregor Klar bereits Instagram-Nutzer der ersten Stunde.

Auch in unserem Kiez des Klar EDV Büros in Berlin Charlottenburg wird von einigen Personen mit privaten Schnappschüssen der Liebe zum Kiez Ausdruck verliehen: welovecharlottenburg.

Beispielfotos Instagram Gregor Klar

Bis jetzt wirkt Instagram noch privat und nicht kommerziell. Zukünftig wird sicher der Fotodienst Instagram für diejenigen deutschen Unternehmen an Bedeutung gewinnen, die sich über ihre Bilder selbst inszenieren möchten.

Entsprechend gibt Klaus Eck, der PR-Blogger für neue Wege in der Kommunikation, Unternehmen 10 Tipps für das webbasierte Instagram im Unternehmen.

Warum ausgerechnet Facebook mit der Übernahme von Instagram aufgrund seines Weitblicks clever gehandelt hat, beschreibt Jan Firsching hier. Bislang konnte man eigene Instagram-Fotos nur über Mobil-Apps oder andere Dienste wie Webstagram, GramfeedStatigr.am oder Pinstagram.

Ein spezielles Angebot für Instagram Fotos bietet das Berliner Startup getpicpack. Via getpicpack.com kann man sich eigene Fotos als Magnete herstellen lassen. Eine besondere Idee für besondere Anlässe. Jetzt bietet Instagram jedem unabsehbare Einsatzmöglichkeiten.




0 Kommentarere:publica 12
23. April 2012

Vom 2.- 4. Mai 2012 findet die 6. re:publica in der STATION-Berlin statt. Es gibt noch wenige Tickets und die Konferenz ist als Bildungsveranstaltung für die berufliche Weiterbildung anerkannt worden.

Ich bin zum 4. mal dabei und freue mich schon auf das “Klassentreffen von Bloggern, Internetaktivisten und Netzintellektuellen”.

Folgende Sessions werde ich mir auf jeden Fall ansehen:

Alles Weitere ergibt sich dann spontan. 🙂