Home > Posts Tagged E-Mail
0 KommentareWindows springt vor auf Version 10, Apple bleibt mit Yosemite in der Natur
19. December 2014

Microsoft und Apple stellten in diesem Herbst wichtige Updates ihrer Betriebssysteme vor, die die Fan-Boys und –Girls jeweils mit neuen Features beglücken.

Überrascht hat Microsoft zunächst vor allem mit der Bezeichnung des neuen Betriebssystems: Das Unternehmen aus Redmond überspringt die Version 9 auf die nun aktuelle Fassung „Windows 10“. Nach der Unzufriedenheit der User mit der letzten Version (8) verkündete Microsoft nun, Windows 10 gebe “das bekannte Gefühl von Windows 7 mit einigen Elementen aus Windows 8”.

Die wichtigsten Neuerung sind aktuell in einer Technical Preview zu erleben, die laut golem.de bereits mehr als eine Million mal geladen wurde: Das Startmenü ist ein Hybrid aus dem aus Windows 7 bekannten und sehr vermissten Start-Menü in Listenform sowie den Metro-Apps, die sich durchziehen in die mobile Anwendung. Leseempfehlung zur Vertiefung: golem.de zeigt die Neuerungen sehr detailliert auf.

Erwartungsgemäß  eine große Show lieferte Apple Mitte Oktober bei der Produkteinführung des Betriebssystems OS X 10.10. – nach einer rund sechsmonatigen beta-Phase wird das Programm nun allen Anwendern zur Verfügung gestellt.

Was fällt auf? Apple gleicht OS und iOS im Look & Feel noch weiter an, durch die Einführung des bereits aus iOS 7 bekannten Flachdesigns der Icons und die Übernahme der Typo „Helvatica Neue“, von vielen Usern allerdings stationäre sofort als schwerer lesbar kritisiert.

Zudem baut Apple die Mitteilungszentrale aus, erweitert die Spotlight-Suche auf Web und Cloud, öffnet iCloud für andere Betriebssysteme, bietet eine Lösung für das Mailen großer Anhänge ähnlich dem Prinzip von wetransfer und legt großen Wert darauf, die Übergänge zwischen stationärem und mobilen Arbeiten reibungslos zu schließen (Continuity).

Achja, es ist ja noch Herbst! Abseits von Yosemite hat Apple zudem ein neues, goldiges iPad Air 2 und ein iPad Mini 3 vorgestellt.

Reaktionen im Netz:




0 KommentareE-Mail-Verschlüsselung schützt vor #PRISM und #Tempora
28. June 2013

Derzeit sind Internet-Überwachungsprogramme des US-Geheimdienstes NSA und des britischen Geheimdienstes GCHQ in den Schlagzeilen: #PRISM und #Tempora. Sie dienen der Auswertung von elektronischen Medien und elektronisch gespeicherten Daten. Nachdem ein Whistleblower die Medien informiert hatte, sind zum Sommeranfang 2013 die Informationen an die Öffentlichkeit gelangt. Nun ist klar: Geheimdienste haben Zugriff auf Server von Internetkonzernen und sammeln Informationen über vielfältige elektronische Kommunikation.

Dank der Bestandsdatenauskunft, die vor einigen Wochen mit den Stimmen der CDU, CSU, FDP und SPD beschlossen wurde, haben auch etwa 250 Behörden in Deutschland automatisierten Zugriff auf unsere E-Mail- und Telefondaten.

Do-it-yourself: E-Mail-Verschlüsselung mit Djigzo. Unter diesem Link finden Sie in unserem Blogbeitrag Informationen, wie Ihre E-Mails verschlüsselt werden können. Mit dem Tool TeamDrive kontrollieren Sie Ihre persönlichen Daten und können Dateien sicher synchronisieren. Bei Fragen, helfen wir Ihnen gerne!

Auch das c’t Dossier Raus aus der Cloud-Falle zeigt Ihnen Möglichkeiten, wie Sie imstande sind, sich selbst vor den Schnüfflern zu schützen. Denn deutsche Anbieter unterliegen anders als Apple, Microsoft, Google und Co. nicht dem direkten Zugriff der amerikanischen Geheimdienste.

 




0 KommentareE-Mail-Verschlüsselung mit Djigzo
27. February 2013

Mal ehrlich: Würden Sie als seriöses Unternehmen auf die Idee kommen, wichtige Geschäftsinformationen per Postkarte zu versenden? Wohl kaum. Völlig anders sieht es im elektronischen Nachrichtenverkehr aus: E-Mails werden oft noch als Klartext durchs Internet verschickt. Offenbar siegt hier leider in vielen Fällen Bequemlichkeit über Sicherheit.

Das heißt, dass jeder der Zugriff auf den Datenstrom hat, den gesamten Inhalt der E-Mail lesen kann. Dies sollte mittlerweile für die meisten Firmen, Institutionen und Organisationen tabu sein. E-Mails müssen vertraulich sein und verschlüsselt werden. Genau das ermöglicht die niederländische Firma Djigzo. Das Open-Source-Programm ist ein zentraler Mail Transfer Agent, der E-Mails verschlüsselt, sie auf Wunsch noch mit einer digitalen Signatur ausstattet und sie anschließend via Postfix an die Postfächer der Empfänger weiterleitet.

Der kleine Helfer mit der großen Wirkung befindet sich in einem Postfix Mailserver. “Genau dort ver- oder entschlüsselt er ganz automatisch alle ein- sowie ausgehenden Nachrichten, ohne dass die Anwender etwas davon merken”, so Varol Teker von Klar EDV, der das Programm für einige unserer Kunden bereits installiert hat. E-Mails im Posteingang, gleichgültig ob sie von intern oder extern gesendet wurden, werden nur so lange gespeichert, bis sie ver- beziehungsweise entschlüsselt wurden und an die Bestimmungsadresse weitergeleitet werden können. Die Software ist ein Java-Programm und unterstützt S/MIME sowie PDF-Verschlüsselung. Djigzo beinhaltet in der aktuellen Version sogar auch ein Modul zu Data Leak Prevention. Dieses sucht in ausgehenden E-Mails nach zuvor definierten Zeichenketten, die auf Informationen hinweisen, die die Firma auf gar keinen Fall verlassen dürfen.

Klar EDV bietet Ihnen zu Djigzo folgende Leistungen an:

  • Installation und Konfiguration von Djigzo auf bestehenden Systemen oder als Anwendung
  • Erstellen der Zertifikate für Mitarbeiter
  • Installation der Zertifikate in den E-Mail-Clients externer Mitarbeiter
  • Schulung von IT-Verantwortlichen und Mitarbeitern
  • Wartung und Support

Haben Sie Fragen? Wir finden Antworten!

Bei detaillierten Fragen wenden Sie sich bitte direkt an unseren Mitarbeiter Varol Teker.

Downloads

http://www.djigzo.com/downloads.html




0 KommentareUkash-BKA-Trojaner
21. June 2011

Surfen kann gefährlich sein – das erfahren gerade zahlreiche Windows-User, die sich beim Surfen den sogenannten “Ukash-BKA-Trojaner” eingefangen haben. Der Trojaner lädt sich beim Surfen automatisch herunter und installiert sich selbstständig. Ist dies geschehen, öffnet sich ein Pop-up-Fenster, das den gesamten Bildschirm einnimmt und mit dem Logo des Bundeskriminalamtes (BKA) versehen ist. Ein Text weist darauf hin, dass von diesem Computer aus strafbare Handlungen, wie zum Beispiel die Verteilung kinderpornografischen Materials oder der Versand von E-Mails mit terroristischem Inhalts, vorgenommen wurden. Um zu untermauern, dass es sich hierbei um eine “echte” Nachricht handelt, werden IP-Adresse, Browser und Betriebssystem des Rechners angezeigt. Das Opfer wird nun aufgefordert binnen 24 Stunden eine “Strafe” von 100 Euro über den digitalen Bezahldienst Ukash zu zahlen. Geschehe dies nicht, so werde die Festplatte gelöscht. Da das Programm den gesamten Bildschirm blockiert, ist es nicht mehr möglich, auf den Rechner zuzugreifen. Allein die Eingabe der Ukash-Nummer zum Zahlen der 100 Euro ist möglich. Zudem hat der Trojaner das System so manipuliert, dass bei einem Neustart automatisch der Trojaner anstelle des Windows Explorers gestartet wird.

Wer sich den Trojaner eingefangen hat, sollte zuerst einmal die Verbindung  zum Internet kappen, da nicht mehr kontrollierbar ist, was der Rechner gerade so im Hintergrund treibt. Wie der Trojaner aussieht und was man gegen ihn tun kann, kann man sich  in diesem Video ansehen. Eine weitere Anleitung zum Entfernen des Trojaners ist auf der Seite botfrei.de zu finden. Schutz bieten regelmäßige Updates des Betriebssystems sowie des verwendeten Antiviren-Programms.




0 KommentareServerprobleme bei der DENIC
14. May 2010

Was war denn da los? Am Mittwoch Nachmittag ging plötzlich gar nichts mehr im Internet. Zahlreiche deutsche Webseiten waren nicht mehr erreichbar und auch der E-Mail Verkehr war gestört. Grund dafür waren Störungen bei der Deutschen Network Information Center eG (DENIC). Nach etwa zwei Stunden war das Problem jedoch behoben.

Die DENIC ist zuständig für die Verwaltung der Domains mit der Endung .de. Am Mittwoch Nachmittag waren sechs Server der DENIC ausgefallen. Aufgabe der Server ist es, Webadressen in eine für den Computer lesbare Adresse umzuwandeln. Nur wenn die Server funktionieren, kann die entsprechende Webseite, deren Webadresse im Browser eingegeben wurde, dann auch angezeigt werden.

Der Grund für den Serverausfall scheint bisher unklar. Spiegel Online berichtet, dass die Denic lediglich ausschließt, Opfer eines Hackerangriffs gewesen zu sein.

Folge der Panne können nicht zugestellte E-Mails sein. Wer also am Mittwoch Nachmittag wichtige E-Mails versandt hat, sollte überprüfen, ob diese auch angekommen sind.