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0 KommentareLet’s swift!
30. June 2014

Apple-Anwender können sich auf den Herbst freuen: Dann kommen mit OS 10.10 Yosimite für den MAC sowie iOS 8 für die Devices viele neue Funktionen bzw. Weiterentwicklungen, die auf gutes Design und das Zusammenspiel von stationär und mobil setzen. Anfang Juni stellte Apple bei der Entwicklerkonferenz WWCD dazu diverse Neuerungen vor:

  • die Telefon- sowie sms-Funktion für den Mac, basierend auf iPhone-Anrufen
  • neues Design der Oberfläche und Icons
  • stärkere Vernetzung der Devices im Arbeitsprozess
  • Tools und Apps für Gesundheit, Familienorgansisation und Smart Home.

Interessant: Apple öffnet sich Drittanbietern noch mehr, diese können z.B. Widgets in die Nachrichtenzentrale einbauen oder auf den seit iOS 7 verwendeten Fingerabdruck zugreifen – per API für Touch ID. Damit wird der Fingerabdruck auch in Apps einsetzbar für Zahlungen, Logins und Zugangssperren.

Apple stellte bei der WWDC heraus, dass Dritte keinen direkten Zugriff auf Touch ID erhalten, sondern der Sensor nur indirekt für Apps nutzbar wird, indem Touch ID über die Schnittstelle das Passwort bestätigt. Technische Details dazu finden sich bei giga.de.

Die Keynote selbst dauerte zwei Stunden. Ein schneller Überblick, auf 12 Minuten zusammen gedampft, ist bei heise.de zu sehen.  Die Keynote in voller Länge findet sich hier:

Apple überraschte zudem mit Swift, einer komplett neuen Programmiersprache für OS und iOS, die leistungsstärker als Objective-C angekündigt wird und mit dieser sowie mit C in den selben Projekten eingesetzt werden kann. Laut heise.de richtet sie sich gleichsam an Entwickler und Einsteiger, wobei die Einstiegshürde deutlich niedriger sein soll.  

Bei Apple steht Swift zum Download bereit, inklusive einer Dokumentation




0 Kommentare#rp14: Im Sog des Spähangriffs
15. May 2014

#Spähangriff, #Spitzelattacke, #Totalüberwachung: Die Snowden-Affäre war in diesem Jahr zentrales Thema auf der re:publica 14. Das  überraschte niemanden – im Gegensatz zur Qualität der diesjährigen Rede von Sascha Lobo, die vom Publikum sehr positiv aufgenommen wurde. Nach der traditionellen Publikumsbeschimpfung hinsichtlich ihrer Spendenfreudigkeit lauschte die Netzgemeinde gebannt seinen pointiert formulierten Vorschlägen, wie mit der aktuellen Situation umzugehen sei: Täter und Politik im Auge behalten und als aktive Nutzer des Netzes kontinuierlich mit der Politik der kleinen Nadelstiche für eine freie, offene und sichere Gesellschaft zu kämpfen.

Auch ein weiterer Vortrags-Klassiker der re:publica, Felix Schwenzel (wirres.net), zeigt sich in diesem Jahr ungewohnt ernsthaft und fokussierte ebenfalls auf Lösungsansätzen zu den Spähattacken – wir empfehlen hier ausdrücklich auch seine Rede. Als Replik an Sascha Lobo sendet er die Botschaft, nicht „Druck machen“ sei der probate Weg zum Erfolg, sondern das Aufbauen eines Sogs, denn nur dieser können echte gesellschaftliche Veränderungen bewirken. Schöne Analogie: Schwenzel erinnerte an das Sicherheitsverhalten im Auto mit gurtfreiem Fahren in der Fünfzigern und den heutigen Sicherheitsstandards am Beispiel einer ca. 50teiligen Aufzählung von Sicherheits-Einbauten bei einem deutschen Hersteller. Er prophezeite weitreichende Änderungen in Bezug auf die Technik und auch das Verhalten der User im Umgang mit dem Netz.

Klassentreffen, Werkschau, Inspiration, Digital-Festival: Die re:publica 14 war trotz oder gerade wegen der ernsten und politischen Themen ein grandioses Event mit vielen bereichernden persönlichen Begegnungen zwischen den 18 Bühnen und den 350 Sessions. Mehr als 6.000 Gäste aus mehr als 45 Ländern feierten drei Tage lang mit.

Bemerkenswert: „Gesellschaftskonferenz“ steht nun nach „Blogger-Konferenz“ als neues Leitmotiv über dieser Veranstaltung.

Weiter so!




0 KommentareE-Mail-Verschlüsselung schützt vor #PRISM und #Tempora
28. June 2013

Derzeit sind Internet-Überwachungsprogramme des US-Geheimdienstes NSA und des britischen Geheimdienstes GCHQ in den Schlagzeilen: #PRISM und #Tempora. Sie dienen der Auswertung von elektronischen Medien und elektronisch gespeicherten Daten. Nachdem ein Whistleblower die Medien informiert hatte, sind zum Sommeranfang 2013 die Informationen an die Öffentlichkeit gelangt. Nun ist klar: Geheimdienste haben Zugriff auf Server von Internetkonzernen und sammeln Informationen über vielfältige elektronische Kommunikation.

Dank der Bestandsdatenauskunft, die vor einigen Wochen mit den Stimmen der CDU, CSU, FDP und SPD beschlossen wurde, haben auch etwa 250 Behörden in Deutschland automatisierten Zugriff auf unsere E-Mail- und Telefondaten.

Do-it-yourself: E-Mail-Verschlüsselung mit Djigzo. Unter diesem Link finden Sie in unserem Blogbeitrag Informationen, wie Ihre E-Mails verschlüsselt werden können. Mit dem Tool TeamDrive kontrollieren Sie Ihre persönlichen Daten und können Dateien sicher synchronisieren. Bei Fragen, helfen wir Ihnen gerne!

Auch das c’t Dossier Raus aus der Cloud-Falle zeigt Ihnen Möglichkeiten, wie Sie imstande sind, sich selbst vor den Schnüfflern zu schützen. Denn deutsche Anbieter unterliegen anders als Apple, Microsoft, Google und Co. nicht dem direkten Zugriff der amerikanischen Geheimdienste.