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14. April 2014

Am vergangenen Dienstag hat Microsoft letztmals Updates für Windows XP und Office 2003 ausgeliefert – nun gibt es keine Sicherheits-Updates mehr und damit keinen Schutz vor Angriffen durch Viren und Trojaner.

Firmen und Regierungseinrichtungen werden laut heise.de weiterhin bedient – über ein kostenpflichtiges “Custom Support Agreement”. Dies verschafft den Geschäftskunden Zeit für den notwendigen Umstieg auf die aktuellen Betriebssysteme.

Der Marktanteil von Windows XP ist nach wie vor beachtlich: Bei immerhin noch 28 % liegt er laut netsharemarket im März diesen Jahres. Zuviel aus Sicht von  Microsoft – der Konzern stellt den Support aus Kostengründen ein.

Auf den eigenen Seiten nennt er den Kunden weitere Gründe: “Der rasanten Entwicklung des Internets, der Mobilität und der Cloud wird das betagte System nicht mehr gerecht – insbesondere hinsichtlich der Sicherheit: Laut einer im Oktober 2013 von Microsoft beauftragten Studie sind Windows XP-Rechner 6-mal anfälliger für Malware und Schadsoftware als Windows 8.1-PCs. Sensible Firmen- und Kundendaten könnten in unbefugte Hände gelangen.” Randbemerkung: Von Heartbleed war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Rede.

To do für alle XP-Nutzer: neue Betriebssysteme für den Umstieg zu prüfen. Seit dem 8. April 2014 wird das System von Tag zu Tag unsicherer. Aktuell wären Windows 7 und Windows 8.1 mögliche Nachfolger.

Zur Autorin: Von nun an wird Kathrin Koehler hier in regelmäßiger Folge für KLAR EDV Themen aus der Branche zusammenstellen. Sie ist freiberuflich tätige Journalistin sowie Trainerin und Speakerin für Social Media Themen.

 

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